PITTER PATTER

unterstützte Kinder
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MEIN NAME IST CHANTELLE…

Ich lebe in Kapstadt, Südafrika. Aufgewachsen bin ich in einer kleinen Stadt am Ostkap. Im Alter von 18 Jahren bin ich nach Kapstadt gezogen und habe mich in Dunoon niedergelassen. Das erste, was mir hier auffiel, waren die vielen Kinder, die unbeaufsichtigt auf der Straße spielten. Diese Umgebung ist kein sicherer Ort für Kinder. Sie taten mir leid und gleichzeitig hatte ich Angst um diese Kinder und ihre Zukunft. Ich wollte ihnen unbedingt helfen.

Im Jahre 2016 habe ich Pitter Patter Educare gegründet. Mir wurde jedoch schnell klar, dass diese Kinder viel mehr als nur einen sicheren Aufenthaltsort brauchen. Ich absolvierte eine pädagogische Ausbildung, um die Kinder zu unterrichten und ihnen als Zweitmama zur Seite zu stehen.

Mit Pitter Patter möchte ich vermeiden, dass diese Kinder die gleichen Erfahrungen machen müssen wie ich. Mein Ziel ist, das Leben der Kinder nachhaltig positiv zu beeinflussen. Ich arbeite eng mit den Eltern zusammen und unterstütze sie dabei, ihre persönlichen Probleme anzugehen. Schließlich möchte ich einen positiven Einfluss auf die gesamte Gemeinschaft von Dunoon haben.

Diese Aufgabe habe ich mir zum Lebensziel gemacht.

ÜBER DIE KINDERTAGESSTÄTTE PITTER PATTER

Pitter Patter befindet sich in Dunoon, einem Bezirk von Kapstadt. Aufgrund der schlechten gesellschaftlichen Lage besteht ein dringender Bedarf an Bildungseinrichtungen für Kinder. Dieser Bedarf soll durch Pitter Patter gedeckt werden. Die Schule bietet bedürftigen Kindern tagsüber ein Zuhause und holt sie von den Straßen.

Durchschnittlich besuchen 45 Kinder die Schule. Die Eltern der Kinder haben kaum Geld und Schwierigkeiten das Schulgeld von 500 ZAR pro Monat (ca. 35 CHF) für ihr Kind aufzubringen.

Mit dem Schulgeld stellt die Schule täglich eine warme Mahlzeit für die Kinder bereit und bezahlt die Gehälter der Lehrpersonen. Die Covid-19 Pandemie hat die Betriebskosten der Schule durch zusätzliche Aufwände für Reinigungsmaterial und Ausrüstung stark erhöht. Einige der Klassenräume befinden sich in offenen Räumen. Wände sind nicht vollständig geschlossen und Wind und Wetter machen einen kindgerechten Unterricht praktisch unmöglich.